Ein Gemälde ist eine Abstraktion der Wirklichkeit. Welche Abstraktion wird durch die Vision des Künstlers bestimmt.

Es ist eine große Herausforderung, in der Vielzahl von Eindrücken nur diejenige Aspekte zu behalten die der Person oder die Situation charakterisieren. Beide, Beobachtung des Objects als auch Erfassung auf das Gemälde sind dann ein Prozess von reduzieren.

Zur gleichen Zeit erfordert Zeichnen und Malen eine Direktheit in der Handschrift, da der Betrachter am Ende die Spontaneität dieser direkten Handschrift sofort erfährt.  Durch Jahre von üben, kann Man eine eigene Handschrift entwickeln. Jedes Material, Ölfarbe/Kohle/Pastell etc., fordert seine eigenen Anwendungsregeln.

Ein Gemälde ist für mich die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen der Handschrift, die Verwendung von Materialien und die  Merkmale welche die Darstellung der Person oder die Situation charakterisieren: "aus der Textur der Farbe oder Kreide sollte das Bild auftauchen". Der Betrachters kann so das Gemälde in mehrfacher Hinsicht erleben: sowohl als eine abstrakte Zusammensetzung von Farbe/ Textur/ /hell-dunkel und zur gleichen Zeit als die Typisierung des Perssons oder die Situation. Darüber hinaus gibt die Darstellung den Betrachter Raum für eigene Interpretation.

Hans van Melick

 

  • Geboren in Roermond, 16 August 1950.
  • Ausbildung MO A –Zeignen, Kunstakademie Tilburg. Lektionen von Jan Cuppen, Hans Engelman, Reinald van Lamsweerde, Joop Liesker und Ru van Rossem.
  • Ausbildung Diplom-ingenieur/ Architektur an der Technischen Hochschule, Delft.
  • Arbeiten an verschiedenen Architekturbüros.
  • Eigenes Unternehmen: Ingenieurbüro vMV-Cad Adviseurs ( CAD: Computer Aided Design).
  • Ab 2002 Bildender Künstler in Den Haag.
  • Lehrer Portrait- und Modelzeichnen; Training im eigenen Studio.
  • Teilnehmer in verschiedenen Kunstprojecten.
  • Seit 2004 Mitglied von STROOM, Stiftung für Kunst und Architektur, den Haag.